BGF-Projekte als Förderung für Firmen in unserer Region

 

 

Die Betriebliche Gesundheitsförderung

Jede Firma hat ein Interesse daran, dass die Mitarbeiter gesund sind, Spaß an ihrer Arbeit haben und mit den Kollegen gut und produktiv zusammenarbeiten.

Moderne Unternehmen unterstützen diese Bestrebungen konkret, indem sie Ihren Mitarbeitern Angebote zur Betrieblichen Gesundheitsförderung machen. Das können Maßnahmen im Bereich von Bewegung und Sport sein (wie z. B. Laufgruppen und Sportevents wie ein Firmen-/Staffellauf, Gymnastikgruppen etc.), aber auch im Bereich der Ernährung (gesunde Kantine, Kochevents) bis hin zum Stressmanagement (Entspannungstraining, Burn-out-Prophylaxe) angesiedelt sein.

Innovativ sind Programme, die nicht nur ein kurzes Strohfeuer setzen, sondern langfristig angelegt sind, um eine überdauernde Verhaltensänderung des Mitarbeiters zu bewirken. Ideal dabei ist, wenn die individuellen Bedürfnisse des Angestellten berücksichtigt sowie messbare Ergebnisse für Mitarbeiter und Betrieb geschaffen werden. Den „roten Faden" bietet dabei die Stoffwechsel- und Leistungsdiagnose mit anschließender Online-Betreuung durch individuelle auf den einzelnen Mitarbeiter abgestimmte Maßnahmen.

Gerne beraten wir Sie und erstellen zusammen mit Ihnen ein maßgeschneidertes Programm für Ihre Firma und Ihre Mitarbeiter. Schicken Sie uns dazu eine Mail an info@diagnostikzentrum-scheidegg.de. Wir kontaktieren Sie gerne!

 

 

Max Maibach: Wie war bei Euch der aktuelle Stand vor der Aktion?

Daniel Rössler: Wir als 3er Kombination sind ja sportbegeistert und wollten die Mitarbeiter motivieren, Sport zu treiben. Bisher haben wir BGF nur in Einzelaktionen angeboten, z. B. Physiotherapie in Wangen. Wir wollten aber ein Instrument finden, mit dem wir die Teamfähigkeit steigern. Die Idee und das Konzept vom Diagnostikzentrum mit individueller Betreuung, mit Diagnostik in Verbindung mit Gruppen, also Lauftraining und Crossfit, hat uns dabei sehr gut gefallen. 

 

Max Maibach: Wie war die Erwartungshaltung an die Ergebnisse?

Daniel Rössler: Anfangs hatten wir noch Bedenken, denn es war das Ziel, dass mindestens 20 Mitarbeiter mitmachen müssen. Beim Auftakt von Herrn Weber in der Betriebsversammlung haben sich die Leute aber gleich zahlreich angemeldet, so dass ein Drittel der Belegschaft gleich dabei war. Es waren quer Beet viele Mitarbeiter - von Büro bis Produktion, aber noch nicht wie erhofft die ganzen Couch-Potatos. Ca. 80 % der angemeldeten Mitarbeiter waren schon aktiv. Die Inaktiven müssen wir noch aktivieren. 

 

Max Maibach: Dieses Mal haben wir rund ein Drittel erreicht, wenn man jetzt dran bleibt, dann erreichen wir weitere, auch mehr Inaktive. Was hat sich im Team verändert?

Daniel Rössler: Interessant war, dass Kollegen, die sich nicht gekannt haben, sich unterhalten und über´s Training sprechen. Wir hatten eine Trennung zwischen Büro und Produktion, das war wie eine magische Wand, 60 % haben sich nicht gekannt. Durch diese Aktion kam „Spirit“ in die Teams.

 

Max Maibach: Hattet Ihr durch die Teilnahme am 12-h-Lauf auch Effekte nach außen?

Daniel Rössler: Wir haben die Aktion vor allem gemacht, um unsere eigenen Mitarbeiter zu binden und zu stärken. Wir unterstützen den 12-h-Lauf in Amtzell schon längere Zeit, aber dafür hat sich nie jemand interessiert. Jetzt haben wir uns zum Ziel gesetzt, im Team teilzunehmen: Die Mitarbeiter waren den ganzen Tag da, haben Kollegen angefeuert, Wasser zur Unterstützung gereicht.

Es hat begonnen zu regnen, einer ist heimgefahren und hat ein Zelt geholt. Es war einfach toll zu sehen, wie sie sich gegenseitig gestärkt und motiviert haben. Unsere Erfahrung war: Sport verbindet und stärkt das Team.

 

Max Maibach: Welche Tipps hast Du abschließend, wenn eine Firma ein BGF-Projekt starten möchte?

Daniel Rössler: Wir haben resümiert und überlegt, war es ein Erfolg? Die Antwort ist eindeutig, unsere Aktion war ein Riesenerfolg. Wir haben schon viele Grillfeste gemacht, hat alles Geld gekostet. 

Die Kombination dieses Projekts aus Finanzierung durch die Krankenkasse, durch den Mitarbeiter selbst und schließlich der Re-Diagnostik sowie 30 Min. Arbeitszeit pro Trainingseinheit durch FPT war eine lohnende Aufteilung, die den Mitarbeiter auch in die Eigenverantwortung nimmt. 

Wichtig: Man muss sich ein festes Ziel setzen, ein End-Event. Und: Man muss es auf jeden Fall versuchen. Wir haben uns überlegt, machen wir uns lächerlich? Es war ein toller Erfolg. Viele haben in der ersten Runde schon mitgezogen. 

Wir haben gleich weitergemacht, da haben auch jetzt Kollegen mitgemacht, die bisher noch nicht teilgenommen haben. Auch treffen sich Kollegen in der Mittagspause selbst organisiert, die zum Laufen gehen. Es ist eine gute Chance, Teamfähigkeit zu steigern und die Mitarbeiter, die uns wichtig sind, zu halten. 

 

Dies ist ein Auszug aus einem Interview zwischen Max Maibach (freier Mitarbeiter Diagnostikzentrum Scheidegg) und Daniel Rössler (Firma FPT Robotik GmbH & Co. KG aus Amtzell) vom BGF-Abend in Scheidegg am 6. November 2017