Mona's Erfahrungsbericht

Eigentlich hatte Mona, heute 58 Jahre alt, bereits vor knapp 30 Jahren mit dem Laufen angefangen; einfach so und ohne großes Ziel. Im Fitnessstudio, in ihrer Tennismannschaft und vor allem im und auf dem Wasser beim Kajakfahren, Standup-Paddling und Schwimmen pflegte sie ihre sportliche Vielseitigkeit.

Gruppentraining ist der perfekte (Wieder)-Einstieg

Nach einer schweren Erkrankung im Jahr 2009 versuchte Mona nach 2 Jahren zunächst alleine wieder mit dem Laufen zu beginnen.Aber, so Mona, so richtig rund lief es nicht und ich hatte alleine überhaupt keine Lust mehr an der Bewegung. Umso größer war die Freude darüber, dass ein KressbronnerFitnessstudio im Herbst des gleichen Jahres einen Laufeinsteigerkurs anbot, welchen sie sofort buchte. Und das, so Mona, war das Beste, was mir passieren konnte.

Unter der Anleitung einer Trainerin, die penibel darauf achtete, dass die Teilnehmer nie zu schnell unterwegs waren und eine saubere Lauftechnik erlernten, hatte sie ganz schnell Erfolgserlebnisse. Zusammen mit den anderen Teilnehmerinnen -alle ungefähr im gleichen Alter und mit ähnlichen Leistungsvoraussetzungen -flogen die Trainingseinheiten bei lockeren Gesprächen nur so dahin. Die Gruppe wuchs rasch zusammen, stabilisierte sich und lief, oft bei widrigen Wetterbedingen aber immer mit ganz viel Freude und Durchhaltevermögen, den ganzen Winter durch.


Highlight: Teilnahme am Frauenlauf

Monas persönliches Highlight war dann im Jahr darauf die Teilnahme am Bregenzer Frauenlauf. Das waren Emotionen pur am Start und vor allem im Ziel haben mich meine Gefühle total übermannt, schwärmt sie noch heute. Das Ziel erreicht zu haben, die 5 km gut durchzulaufen und strahlend ins Stadion einzulaufen, stärkt sie noch heute.

Manchmal kommt es anders als man denkt, und: es gibt immer eine Alternative!

2016 erlitt Mona einen Rückschlag und muss bis heute mit dem Laufen pausieren, entdeckte aber -quasi als Alternative zum Laufen -Spinning als moderates und gelenkschonendes Ausdauer-training im Studio für sich.
Mit den Daten aus der Leistungsdiagnostik hat sie eine super Orientierung, um ihren Körper nicht zu viel zuzumuten und gestaltet ihr Training seitdem ganz individuell je nach Tagesform. Ich weiß, was meinem Körper guttun und mir schadet, so Mona. Bei einer Bergstunde radelt sie beispielsweise ganz locker ihr Grundlagentraining mit und genießt trotzdem die Gruppendynamik.

Im Winter 2018 nahm sie an 2 Spinning-Marathons über mehrere Stunden teil. Bis sich mein Gesundheitszustand weiter stabilisiert, halte ich am Spinning fest und möchte diesen Sommer ganz viel draußen radeln, erzählt Mona weiter. Dann starte ich mit Walken und taste mich langsam wieder ans Laufen ran, natürlich in der Gruppe. Denn, so Mona, meine KressbronnerLaufmädels vermissen mich sehr, aber über unsere Whatsapp-Gruppe bin ich quasi immer mit dabei. Oder wir treffen uns mit den Mädels im Sommer beim Schwimmen oder SUPenam See. Wir genießen es sehr, unsere Freude über den Sport zu teilen. Und für mich ist es ein unfassbares Glück, welches mir viel Energie gibt.


(Kressbronn, April 2018)